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Neoprenanzug für den Winter

Der Herbst ist da und der Winter auch nicht mehr weit. Dennoch gibt es wagemutige Surfer die sich trotz kalter Temperaturen in die Wellen stürzen. Das ist aber auch überhaupt kein Problem. Genauso wie es  ganz normale Winterkleidung, gibt es auch Winterneoprenanzüge. Neoprenanzüge für den Winter haben meistens eine 5 bis 7 mm dicke Neoprenschicht. Mit solchen Anzügen kann man auch wunderbar an der Ost- und Nordsee surfen gehen. Hier kann das Wasser im Winter nahe dem Gefrierpunkt kommen und im Sommer auch mal bis zu 20 Grad erreichen. Wollt ihr einen Neoprenanzug kaufen, mit dem ihr das ganze Jahr versorgt seid, dann empfehlen wir einen Allrounder Anzug.

Die Materialdicke des Neoprenanzugs ist mit Sicherheit ein sehr wichtiger Faktor, mindestens genauso wichtig ist die Art des Neoprens. Glatthautneopren besitzt eine sehr glatte Oberfläche, der Vorteil hierbei ist, dass Wasser am Anzug einfach abperlt und man den bekannten Wind-Chill-Effekt (die Abkühlung durch Verdunstung) vermeidet. Kaschierte Neoprenanzüge können zwar in diesem Punkt glänzen, jedoch in Sachen Stabilität und Robustheit. Dabei wird das Neopren, wie der Name schon verrät, mit einem anderen Stoff kaschiert und  verleiht ihm so eine unempfindlichere Außenhülle. Solltet ihr aber temperaturtechnisch an eure Grenzen stoßen, dann empfehlen wir besser einen Glatthaut Neoprenanzug zu wählen.

Der Allrounder Neoprenanzug für den Winter

Wer einen ganzjährigen Neoprenanzug kaufen möchte, sollte auf ein paar Dinge achten. Wir empfehlen Modelle mit mindestens 5/3 besser aber 5/3 Materialdichte. Die erste Zahl beschreibt die Neoprendicke des Rumpfteils des Nassanzuges. Die zweite Zahl wieder rum die Dicke an den Extremitäten. Mit einem solchen Allrounder Neoprenanzug ist man in den hiesigen Gewässer das ganze Jahr gut ausgestattet. Wenn man mal sehr kalte Wintertage und super heiße Tage im Hochsommer außen vor lässt. In unserem Neoprenanzug Vergleich findest Du auch eine Auswahl an Neoprenanzügen, die Du diese Allrounder Eigenschaften besitzen.

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Neopren Zubehör für kalte Tage

Wenn man für die kalte Jahreszeit einen Neoprenanzug kaufen will, kann es sinnvoll sein sich direkt noch weiteres Zubehör zuzulegen. Es gibt beispielsweise Neoprenhauben, welchen den Kopf vor eisigem Wasser und selbstverständlich auch Wind schützen sollen. Auch Neoprenschuhe bzw. Boots gibt es. Beim Handschutz hat jeder Surfer eine andere Meinung. Einige setzen auf Motorradhandschuhe aus Leder, andere nutzen Gartenhandschuhe und befestigen diese mit Klebeband wasserdicht am Neoprenanzug.

Am besten eignen sich spezielle Surferhandschuhe aus Neopren. Sie gibt es in zwei Varianten zu kaufen. Geschlossene Handschuhe schützen die Hände wunderbar vor eisigen Winden, haben jedoch den Nachteil, dass man schnell schwere Arme bekommt bzw. das Greifen nicht mehr so gut funktioniert. Option Zwei sind Fäustlinge welche nach innen offen sind und den Handrücken dennoch schützen, dabei ist der Wärmeschutz allerdings nicht so gut wie bei geschlossenen Handschuhe. Hier müsst ihr rausfinden, welche Variante ihr bevorzugt.

Ein weiteres tolles Neoprenkleidungsstück ist der Thermounterzieher. Damit könnt ihr den Neoprenanzug nochmal ein Stück winterfester machen. Die 1-2mm dicken Thermounterzieher können an kalten Tagen wirklich das Zünglein an der Waage sein.Außerdem können die Unterzieher auch an heißen Sommertagen ohne Neoprenanzug angezogen werden. Man kann also doppelt  davon profitieren.

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Trockenanzug aus Neopren

Einen Trockenneoprenanzug kaufen, kann dann Sinn machen, wenn man wirklich vor hat in sehr kalten Gewässern zu surfen. Grundsätzlich sind Trockenanzüge nicht wärmer als normale Neoprenanzüge (Nassanzüge). Vorteil ist allerdings, dass die Manchetten an Armen & Beinen so eng abschließen, dass jeglicher Wassereintritt verhindert wird. Es ist dementsprechend möglich weitere Kleidung unter den Trocken Neoprenanzug zu ziehen. So fühlt man sich oft um einiges wohler, als wenn man mehrere Schichten enges Neopren am Körper trägt. Schwimmen ist mit Trockenanzüge jedoch nicht ganz so leicht. Der weite Schnitt sorgt dabei für eine Einschränkung, bietet gleichzeitig aber auch eine sehr große Bewegungsfreiheit. Ein Hybrid ist der sogenannte Halbtrockenanzug. Er vereint sowohl Vorteile, als auch einige Nachteile der beiden Anzugtypen miteinander.


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